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Auf der sicheren Seite – Cyber Security für Smart Buildings

Smart Buildings | Aleksandar Milosevic on July 25, 2018

Der globale Markt für smarte Gebäudetechnik ist in den letzten Jahren enorm gewachsen und dies scheint erst der Anfang zu sein. Bis 2023 wird ein Marktwachstum auf bis zu $58 Milliarden erwartet. Sowohl im privaten Bereich, dem Smart Home, als auch bei Gewerbeimmobilien, ist die Nachfrage nach der neuen Technologie hoch. Denn smarte und intelligente Gebäudetechnologien steigern die Energieeffizienz der Gebäude und passen sich zudem den Bedürfnissen der Nutzer an und können diese sogar voraussagen. Doch vielen Nutzern fehlt bisher noch das Vertrauen in die neuen Technologien.

Die Risiken von Internet of Things Geräten

Angst vor Cyberangriffen ist laut mehreren Studien Grund Nummer eins für die Zurückhaltung bei der Implementierung von Smart Building Technologie. Und diese Angst ist häufig nicht ganz unbegründet. Der TÜV Rheinland berichtete in seinem Bericht über die Cyber Security Trends 2018, dass viele IoT Geräte nicht ausreichend vor Cyberattacken geschützt sind. Noch nie waren Cyberattacken so einfach. Hacker können beispielsweise die Klimaanlagen beeinflussen, Lichter an und ausschalten oder Türen öffnen. Preisdruck und das Streben nach Energieeffizienz lassen Sicherheitsaspekte häufig in den Hintergrund rücken. Fakt ist, dass Eigentümer Ihre Gebäude nicht nur vor akuten Cyberattacken schützen müssen, sondern auch die schnelle Lernfähigkeit der Cyberkriminalität im Auge behalten. Häufig fehlt jedoch das Verständnis für diese Art von Gefahren. Die Hackerangriffe können von unterschiedlichen Teilen des Netzwerks ausgehen. Nicht nur die Gebäudemanagementsysteme, sondern auch Geräte der Nutzer, Cloudlösungen und Datenzentren können der sogenannte Point of Entry für Cyber Attacken sein. Kriminelle suchen dabei meist den Weg des geringsten Widerstands. Vor allem private Geräte von Mitarbeitern in einem Gebäude sind häufig ein großes Risiko. Doch der Point of Entry ist selten das Ziel der Attacke. Dies zeigte ein Angriff auf den US Einzelhandelskonzern Target, als Hacker über gestohlene Anmeldedaten eines externen Gebäudeklimadienstleisters an die Kreditkartendaten von ca. 40 Millionen Kunden kamen.

Sicherheit schaffen

Trotz allem ist Offline bleiben langfristig keine Lösung. Wirtschaft und Legislative müssen gemeinsam nach Lösungen suchen, um IoT Devices langfristig gegen Cyberkriminalität und Datenmissbrauch zu schützen. Der Cyber Security Markt für Smart Buildings steckt noch in den Kinderschuhen. Um Gebäude langfristig vor Cyberangriffen zu schützen muss Sicherheit Priorität der Käufer werden, während Anbieter die Kunden besser aufklären. Verantwortungsbereiche müssen zwischen Anwendern, Unternehmen und staatlichen Organisationen genau definiert werden. Die Münchner Sicherheitskonferenz hat gemeinsam mit Unternehmen wie Siemens und IBM die Charter of Trust Initiative gestartet, um unter anderem das IoT sicherer zu gestalten. Konkrete Ideen der Initiative sind beispielsweise auch die Einführung von Cyber Security Zertifikaten. Unternehmen und Privatpersonen können durch die Setzung komplexer Passwörter, regelmäßige Updates, Zugangsbeschränkungen und das Vergeben verschiedener IP Adressen auch eigenständig Vorkehrungen treffen. Außerdem können VPN Server oder getrennte Netzwerke Übergriffe verhindern. Zudem spielt der physische Schutz der Gebäude eine wichtige Rolle, um Eindringlinge und Beschädigungen vorzubeugen.  

Die Sicherheit des Internet of Things wird ein zunehmend wichtiges Thema für die Gestaltung moderner Gebäude werden. Smart Building Technologie kann nur dann zum Standard werden, wenn deren Sicherheit garantiert ist.

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